Vorwort geht auch anders!

02.09.2011 13:21 4 Kommentare

Am nächsten Donnerstag erscheint zum 5. Mal unser Jahres-Aktivitäten-Kalender. Und ich darf immer das Vorwort schreiben. Ein Vorwort besteht aber meistens aus mehreren Wörtern. Die eigentlich niemand braucht. Deshalb gehen wir selbst beim Vorwort neue Wege...

Die spinnen, die Rhöner!

Kein Stein bleibt zurzeit in dieser Welt auf dem anderen. Und niemand weiß, was morgen ist. Die meisten Staaten sind pleite, die Anleger nervös, die Lebensmittelqualität ist skandalös und die Politik ruinös. Doch halt! Es gibt da noch ein kleines Dörfchen am ehemaligen Ende der Welt. Mitten in der Rhön gelegen. Hier, in „krenzers rhön“ kriegt man von alledem nichts mit. Hier glaubt man tatsächlich an die flüssige Goldanlage in Form von ApfelSherry. Soßen und Suppen werden noch mit Leidenschaft selbst gekocht. Der ApfelWein kommt von glücklichen Äpfeln und das selbstgebraute Bier nennen die Menschen Zaubertrank. Wer morgens in einem Schäferwagen auf der Obstwiese von der Sonne gekitzelt wird, der sieht diese hektische Welt mit anderen Augen. Hier ist die Zeit zukunftsfähig stehengeblieben. Und sie sind mittendrin. Viel Spaß dabei!

Herzlich-aufständische Grüße
Ihr Jürgen H. Krenzer

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  1. 03.09.2011 16:59 robert neumaier
    Endlich, habe ich euch gefunden.
    Auch wir sind hier umzingelt von so vielen negativen Gedanken, Gegebenheitem und aktuellem Zeitgeschehen.
    Ich werde wieder mal vorbeikommen und euren Zaubertrank probieren.
    Und das am besten mit meiner Familie, wenn die "Männer" im Schäferwagen schlafen und die Frau im Hotel sich erholt.
    Bis bald
  2. 05.09.2011 08:46 quetschenastrid
    Das ist eine Einladung zum Träumen. Es wäre toll, wenn mehr Menschen offen und ehrlich träumen könnten. Denn mancher Traum ist so ansteckend, dass man durch öffentliches Träumen auch neue Mitstreiter gewinnen kann. Statt dessen pokern viel zu viele und glauben immer noch, dass gute Ideen sich vermehren, wenn man sie für sich behält. Du hast das Gegenteil bewiesen und bist immer noch offen für die Träume anderer.

    Danke für´s Zuhören und die Anregungen, wenn ich Träume wage.

    Und die Zeit ist bei Euch nicht stehen geblieben, sie ist zukunftsfähig entschleunigt. Damit haben Eure Gäste die Chance, Zeit als wertvolles Gut wahr zu nehmen.
  3. 07.09.2011 13:42 Jürgen
    Liebe Astrid,
    wer keine Träume hat, der lebt nicht. Träume sind Leben - aber müssen oft auch zum Leben erweckt werden. Das kostet Kraft. Kraft, die leider nicht mehr jeder hat. Weil die Energie - wie du schon schreibst - anderweitig verbraten wird. Ich halte es mit den Worten von Jonathan Swift: "Ein Visionär ist ein Mensch, der das Unsichtbare sieht!"
  4. 18.10.2011 15:38 Sylvana Schneider
    Lieber Jürgen,
    besser hätte man diese kleine Idylle mit doch so wenig Worten nicht beschreiben können, und prompt kommt ein wenig Heimweh auf und Zehnsucht nach "einfach was leckerem".
    Herzlichst Sylvana.

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